Umwelt
Zunehmende öffentliche Diskussionen über das Thema „Umweltschutz“ sowie ein deutlicher Anstieg von Kundenanfragen bezüglich der Existenz eines Umweltmanagementsystems veranlassten uns im Jahre 2006 dazu, diesem Zukunftsproblem erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Zunächst wurde ein Umweltschutzexperte beauftragt, Schwachstellen hinsichtlich des Umweltschutzes im Unternehmen bzw. der Prozesskette aufzuzeigen. Basierend auf dieser Ist-Analyse wurde entschieden, einen erhöhten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und ein Umweltmanagementsystem einzuführen. Im 2. Halbjahr 2006 sowie im I. Halbjahr 2007 wurde dieses Projekt bearbeitet, in dem eine Umwelterklärung verfasst wurde, in welcher die Grundsätze der Umweltpolitik des Unternehmens sowie die Umweltziele fixiert wurden.
Mit Herrn Christian Kuckuk, der vom 1. Tag an am Aufbau des Unternehmens mitgewirkt hat, wurde ein kompetenter und verantwortungsbewusster Techniker zum UM-Beauftragten berufen. Die erstmalige Zertifizierung des Umweltmanagementsystems erfolgte am 12.07.2007. Bei dem vom TÜV Rheinland durchgeführten Audit wurden keine Abweichungen von den Vorgaben der DIN EN ISO 14001:2004 festgestellt, das entsprechende Zertifikat wurde daher prompt erteilt. Die Einführung des Umweltmanagementsystems hat in folgenden Bereichen inzwischen zu nachhaltigen Konsequenzen geführt:
- Einsatz von Gefahrstoffen
In der gesamten Fertigung von HaWi-Tec kommen heute nur noch 5 Gefahrstoffe zum Einsatz; hierbei handelt es sich um Schmierstoffe bzw. Öle, die von den Maschinenherstellern zum Betrieb der Maschinen vorgeschrieben sind.
- Kühlung der Werkstücke während der Bearbeitung
Der Großteil der Zerspaner setzt zur Kühlung der Werkstücke während der Zerspanung noch Kühlschmierstoffe ein, welche durchweg als Gefahrstoffe eingestuft werden. HaWi-Tec verwendet zur Werkstückkühlung fast ausschließlich Luft. Um die Kosten der Drucklufterzeugung zu minimieren, wurde im Juni 2007 der vorhandene Schraubenkompressor durch einen Drehzahl geregelten Kompressor ersetzt. Der Vorteil eines derartigen Kompressors besteht darin, dass sich der Stromverbrauch stets dem tatsächlichen Luftbedarf anpasst. Ist der Druckluftbedarf hoch, steigt die Drehzahl; sinkt der Druckluftbedarf, reduziert sich die Drehzahl und damit der Stromverbrauch. Im Winter wird im übrigen die vom Kompressor erzeugte warme Luft, die im Sommer ungenutzt abgegeben wird, über ein eigens dafür installiertes Rohrleitungssystem in die Produktionshalle geleitet, um diese dadurch mit zu heizen.
- Installation einer PV-Anlage
Im Dezember 2007 wurde auf der vorhandenen Firmenimmobilie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 70,2 kWp installiert. Herkömmliche Stromerzeugung belastet in hohem Maße die Umwelt; die Solarstromtechnologie dagegen hat einen entscheidenden Vorteil: jede Minute am Netz verbessert die Umweltbilanz, denn Solarstrom reduziert erheblich die Kohlendioxidmenge. Eine PV-Anlage in o. a. Größenordnung sorgt pro Jahr für eine Reduzierung der CO2-Emission in einer Höhe von ca. 42.000 kg.
Neben dem Umweltaspekt ist die Investition in eine PV-Anlage auch wirtschaftlich sehr interessant, da hierdurch dem permanenten Anstieg der Energiekosten nachhaltig Einhalt geboten wird.
Halbzeugeinsatz
HaWi-Tec verarbeitet nur Halbzeuge aus Ia-Typware; um dies zu gewährleisten, werden sämtliche Halbzeuge direkt von wenigen namhaften Halbzeugherstellern bezogen. Von diesen Vorlieferanten wurden zudem „RoHS-Konformitätserklärungen“ eingeholt.Die RoHS-Richtlinie verbietet seit dem 01.07.06 das Inverkehrbringen von neuen Elektro- und Elektronikgeräten, die mehr als 0,1 Gewichtsprozent Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl oder polybromiertes Diphenylether oder mehr als 0,01 Gewichtsprozent Cadium enthalten.
Wie diese Darstellungen zeigen, wird bei "HaWi-Tec" nicht nur über Umweltschutz geredet; sondern es wird gehandelt.
HaWi-Tec GmbH & Co. KG
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